Sustainability Management (Nachhaltigkeitsmanagement)

 

Schumpeter School of Business and Economics

Bergische Universität Wuppertal

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Zukunftsinnovationen

Nicht nur aus der über zehnjährigen und mehrfach prämierten Einbindung in die universitäre Gründungsförderung und -forschung, sondern auch aus der gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeit der letzten Jahre (u.a. im Projekt "bizeps gazelles: rapid cre­ation and development of innovative ventures") des Instituts für Gründungs- und Innovationsforschung und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie ergab sich ein zentrales Fazit: 

Die Innovations- und Gründungsförderung aus Universitäten und Forschungseinrichtungen be­darf einer für dringlich erachteten grundsätzlichen Reformierung in einem um­fassend neu justierten Koordinatensystem

Mit dem Anliegen einer solchen paradigmatischen Neuausrichtung einer integrativen Innovations- und Gründungsförderung wurden vier sogenannte Erneuerungsperspektiven initiiert. Diese wollen wir hier bewusst plakativ und den Neuerungswillen hervorhebend als unsere Zukunftsinnovationen bezeichnen. Dabei sind sie das Ergebnis des Wirkens im forschungsmethodologisch fundierten Kölner Ansatz der Wissenschaft-Praxis-Kommunikation, der aktuell als Design-Based-Research-Ansatz diskutiert wird. Im Wesentlichen wurden hierbei in einem fast fünfzehnjährigen Prozess die wissenschaftlichen Erkenntnisse der bewährend-überprüfenden Anwendung und theorie-konsolidierenden Reflektion entsprechender Maßnahmen und Instrumentarien der Innovations- und Gründungsförderung an Universitäten fortentwickelt.

Basierend auf den Erkenntnissen gemeinsamer intensiver Forschungsarbeit wurden mit dem

  • Center of Entrepreneurial Opportunity Discovery and Development (CEO­DD) und
  • Scientific Clean Tech Gründungs- und Innovationszentrum (SCTGIZ) 


zwei umfassend neu konzipierte Ansätze der Innovations- und Gründungsförderung aus Universitäten und Forschungseinrichtungen erarbeitet. Diese beiden Neuerungen aus dem Wirkungsfeld der Wuppertaler Green Entrepreneurship Forschung und Entwicklung entfalten insofern positive Attraktivitätswirkungen, als das sie auch hinsichtlich ihrer Implementierung bereits mit Spitzenpolitikern im Lande NRW mehrmals umfassend erörtert und dabei auch entsprechend der Expertise aus der Politik gemeinsam weiterentwickelt wurden. CEODD und SCTGIZ verstehen wir als Zukunftsinnovationen im engeren Sinne. 

Der Think Tank (bislang insbesondere Graduiertenkolleg "Entrepreneurial Minds - Sustainable Thoughts" und Wuppertaler Memorandum) wurde als unsere dritte Zukunftsinnovation erfolgreich konstituiert, in dem sich nicht nur ausgewählte leistungsorientierte Diplomanden, sondern auch entsprechend vorgebildete Doktoranden und Post-Docs mit der theoretischen Fundierung zum CEODD und SCTGIZ befassen und dabei mit den betreuenden Professoren auch die Implementierung beider Reformoptionen zum Gegenstand des wissenschaftlichen Fortschritts-Diskurs erklären.

Als vierte Zukunftsinnovation entstand eine Youth Green Entrepreneurship-Initiative, die ihre Aufmerksamkeit und Kompetenzen insbesondere dem Ziel des nachhaltigen Auf­baus und der Etablierung einer partei- und interessenspolitisch übergreifend getragenen Kultur einer schulischen und universitären Entrepreneurship Education widmet. So kann zumindest mittelbar und zugleich aktiv dazu beigetragen werden, dass auch die integrative Innovations- und Gründungsförderung und -forschung der Zukunft zunehmend mehr verantwortungsbewusste Persönlichkeiten adressieren kann, die sich bereits mit einem aufgeklärten Unternehmertum mit Bezug zu Clean Technologies auseinandergesetzt haben.

Unsere oben erwähnte forschungsmethodologische Ausrichtung und unser damit ein­hergehendes Interesse an einer effizienten und legitimen Erhöhung der Innovationsdynamik im Bereich der Clean Technologies in der Praxis impliziert auch, im wissenschaft­lichen Austausch Möglichkeiten und Chancen auszuloten und zu nutzen, unsere Zukunftsinnovationen konzeptionell und umsetzungsbezogen weiter voran zu bringen. Dies bedeutet nicht nur, dass wir unsere Zukunftsinnovationen auf den jeweiligen Websites detaillierter beschreiben, sondern uns auch der konstruktiven Kritik nach­haltig stellen.

 

 

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